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Kleine Pfingsten

Weltweite Online-Umfrage

Ergänzend zu der grundlegenden Umfrage, die bereits Anfang 2020 durchgeführt wurde, startete im März 2021 eine Online-Umfrage. Es ging darum, ein breites Meinungsbild, ein buntes Mosaik des aktuellen Lebens der Schönstatt Bewegung weltweit zu erhalten. Rund 1600 Rückläufe kamen.

Die Antworten auf die Frage nach Strömungen und Aktionsfeldern spiegeln die große Vielfalt der internationalen Bewegung. Hier nur einige der meist genannten Bereiche: Familie, Soziales und politisches Engagement, Einsatz für Zentren vor Ort, Gebet/Gebetsinitiativen, Neuevangelisierung /Glauben weitergeben/Pastoral am Puls, Pädagogische Projekte.

Auch die Frage nach Motivationsquellen zeigt vielfältige Motivationen, sich in Schönstatt zu engagieren. Auch hier nur die häufigsten Nennungen: Lebendige Gottesbeziehung, Persönliche Sinn- und Kraftquelle, Persönliches Wachstum/Dankbarkeit, Empfangenes weitergeben, Heimat und Gebundenheit, überzeugt von Schönstatts Zeitsendung.

Zur dritten Frage, wohin Schönstatt sich in den kommenden Jahren verändern könnte, ergaben sich folgende Cluster: Kirche auf neue Art verkörpern (Im Sinn einer Vision), mehr an Gemeinschaft und Kommunikation (innerhalb aller Schönstattgemeinschaften), struktureller Wandel, entschiedener leben (als Christ/Schönstättter), Sendung Pater Kentenichs tiefer erkennen und leben, ein „Schönstatt im Hinausgehen“, Felder Familie und Jugend stärken, Zeichen der Zeit/Pastoral am Puls.

Die „kleinen Pfingsten“ als Weg zum Pfingstkongress 2022

Das Feuer des Heiligen Geistes, das wir im Pfingstkongress erbitten, wird genährt aus dem Reichtum der nationalen Schönstattbewegungen. Jedes Land war bis Ende 2021 eingeladen, in einem „kleinen Pfingsten“ diesen Reichtum zu heben: Lebensströmungen zu beschreiben, durch die das Charisma Schönstatts fruchtbar wird: in den Ortskirchen, gesellschaftlich im pädagogischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Engagement. 

Weiterhin ging es darum, zentrale Lebensvorgänge und Projekte zu benennen, die besondere Stärken der nationalen Schönstattbewegung zeigen. Jedes Land konnte dabei signalisieren, in welchem Bereich es mit anderen Ländern in den Austausch kommen möchte. 

22 Länder beteiligten sich an dieser Initiative und gaben Anteil am Wirken des Heiligen Geistes. Diese Beiträge wurden unter der Perspektive ausgewertet: Was ist konkret, innovativ und hat Strahlkraft, was spiegelt das Wirken des Geistes wider? 

Dabei wurden drei Themenfelder ermittelt:

  • Das Missionarische nach außen – Stichwort missionarische Verantwortung;
  • Nach innen entsprechende Prozesse, die in unserer Bewegung die Synodalität als strukturelles Grundmuster klarer ans Licht bringen.
  • In Bezug auf unser Selbstverständnis: etliche Aufbrüche Richtung „Schönstatt- Intensivkursen“, in denen aus ganz unterschiedlichen Zugängen versucht wird Schönstatt durchzudenken und weiterzugeben.

In diesen drei Feldern kommen aus verschiedenen Ländern best practice-Beispiele, die auch für andere Ländern inspirierend sein könnten. Die internationalen Workshops beschäftigten sich mit diesen drei Themen.